Anna Kassin ist Reporterin in der Berliner Investigativredaktion von CORRECTIV.
Erste journalistische Erfahrungen machte sie beim Radio und Fernsehen. Vor ihrer Zeit bei CORRECTIV hat sie für die ZEIT, ARD-aktuell (Tagesschau, Tagesthemen, Tagesschau24) gearbeitet und beim ZDF-Talkformat „Markus Lanz“ volontiert. Sie hat Journalismus & Unternehmenskommunikation in Berlin studiert.
Ihre Themen sind unter anderem sexueller Missbrauch, Korruption und Politik.
Tipp
Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan
23,00 €*
Ein Netzwerk der Vertuschung. Eine Registratur, die es nicht geben dürfte. Und eine Spur, die bis ins Herz der katholischen Kirche führt. Was als lokale Recherche zu einzelnen Missbrauchsfällen an Kindern beginnt, entwickelt sich zu einer Jagd rund um die Welt und einer Suche nach geheimen Briefen des Vatikans. Vom Ruhrgebiet, nach Frankreich, Italien, Portugal, in die USA, nach Kolumbien und Australien. Mit jeder neuen Akte verdichtet sich der Verdacht: Im Herzen des Vatikans existiert eine einzigartige Registratur, die den Weg in ein Archiv weist, das Informationen zu klerikalen Missbrauchstätern weltweit sammelt und verwahrt. Einige verurteilt, viele unbekannt, ihre Verantwortung oft vertuscht. Es ist ein System, das Täterschutz und Machterhalt über das Leid von Millionen Opfern sexuellen Missbrauchs stellt. In seinem Zentrum steht eine der einflussreichsten Figuren der Kirche: der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI. Das Buch gibt es auch in digitaler Form – überall wo es E-Books gibt.Buch digital lesen!---„Akten des Missbrauchs“ bündelt das Ergebnis dieser Langzeitrecherche als multimediales Rechercheprojekt. Die Ergebnisse der investigativen Recherche werden in mehreren, eng miteinander verzahnten Formaten veröffentlicht: Buch: „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“, 19. März 2026 (CORRECTIV Verlag). Ein journalistischer Krimi, der die internationale Spurensuche verdichtet und die Ergebnisse der jahrelangen Recherche bündelt. Dokumentarfilm: Premiere 31. März 2026. Er nimmt die Zuschauer auf internationale Recherchereisen mit, vermittelt Einblicke in Gespräche mit Betroffenen und Aktivisten und macht die Mechanismen der Vertuschung visuell erfahrbar. Danach kannst du den Film in ausgewählten Kinos in ganz Deutschland sehen. Theaterstück: Premiere 2. April 2026, Schauspiel Köln. Machtstrukturen, Schweigen und Verantwortung werden szenisch erlebbar. Online: Auf der laufend erweiterten Website akten-des-missbrauchs.de werden ab dem 19. Februar 2026 weiterführende Informationen, Hintergründe und Dokumente gebündelt. Teile der Recherche werden ab dem 19. März online veröffentlicht. akten-des-missbrauchs.de


