Frederik Richter

Frederik Richter ist Journalist bei CORRECTIV. Internationale Korruptionsfälle, Rüstungsexporte, Kapitalmärkte und organisierte Kriminalität zählen zu seinen Themen. Für ihn muss eine gute Recherche Grenzen überschreiten. Zwischen Ländern, aber vor allem die zwischen Politik und Wirtschaft.
Geheimsache Korruption
Viele in Deutschland sorgen sich seit einigen Jahren wieder um unsere Demokratie. Da ist auch Heuchelei dabei. Denn dieses CORRECTIV-Buch zeigt, wie deutsche Konzerne ungehindert von Politik und Justiz seit Jahrzehnten mit Schmiergeldzahlungen weltweit die Demokratie beschädigen. Deutsche Firmen ebneten Wladimir Putin den Weg an die Macht, brachten Freiheitsbewegungen wie den südafrikanischen ANC vom Weg ab und waren in die Geburtsstunde des europäischen Rechtspopulismus involviert. Die Politik schaut weg, weil Exporte das Rückgrat unserer Wirtschaft sind. In der Rüstungsindustrie gibt es eine staatliche Bürgschaft für Schmiergeld. Deutschland ist weltweit Schlusslicht bei Gesetzen gegen Korruption. Der CORRECTIV-Journalist Frederik Richter hat für dieses Buch Tausende Seiten Akten und geheime Tonbänder der Korruptionsindustrie ausgewertet. Er hat die Insider getroffen, die die schwarzen Kassen großer Konzerne verwaltet haben. Und er hat die Menschen gesprochen, die sich gegen die Korruption gewehrt haben. Und Richter stieß auf einen libanesischen Waffenhändler, der einem Außenminister unerklärlich teure Geschenke zukommen ließ. Nicht in Russland, Griechenland oder Brasilien – sondern in Deutschland. Denn wer der Spur von Geld rund um den Globus folgt, landet am Ende wieder in unserer Demokratie.

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Made in Germany: ein Massaker im Kongo
Warum ist die Geschichte Afrikas so blutig? Mit dieser Frage im Gepäck reist der burkinische Künstler El Marto nach Berlin – in die Stadt, in der einst der afrikanische Kontinent geteilt wurde. Hier stellt er fest, dass die koloniale Geschichte Deutschlands immer noch nachwirkt. Selbst heute geschehen in Afrika Verbrechen, die eine deutsche Regierung verhindern könnte. Anführer einer ruandischen Miliz ermöglichen vom deutschen Exil aus im Ostkongo Massaker an der Zivilbevölkerung. Der Künstler El Marto und der Journalist Frederik Richter verwandeln diesen Fall in eine illustrierte Reise zwischen Europa und Afrika. Denn die beiden Kontinente sind durch mehr verbunden als nur Verbrechen. Grégory Dabilougou, genannt El Marto, ist Künstler mit Wurzeln in Frankreich und Burkina Faso. Greg besetzt den städtischen Raum und fordert mit Straßenkunst seine unangefochtenen Herrscher heraus: Werbung und Massenmedien. Greg hat Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Kunst und Kommunikation in Cambrai sowie an den Kunstakademien von Amiens und Helsinki studiert. Frederik Richter ist Journalist bei CORRECTIV. Internationale Korruptionsfälle, Rüstungsexporte, Kapitalmärkte und organisierte Kriminalität zählen zu seinen Themen. Eine „packend illustrierte Reise" - Deutschlandfunk Kultur

15,00 €*